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	<title>Willkommen beim Kulturprotest &#187; Stellungnahmen</title>
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	<description>Schleswig-Holstein</description>
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		<title>Landeskulturverband Schleswig-Holstein, Kulturforum Schleswig-Holstein  und Kulturpolitische Gesellschaft: Wir brauchen eine Allianz für Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein</title>
		<link>http://www.kulturprotest.de/2011/09/23/landeskulturverband-schleswig-holstein-kulturforum-schleswig-holstein-und-kulturpolitische-gesellschaft-wir-brauchen-eine-allianz-fur-kunst-und-kultur-in-schleswig-holstein/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 08:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>perrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Sorge sehen wir, dass Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein wegen der drastisch eingeschränkten finanziellen Handlungsspielräume des Landes und der Kommunen in Gefahr geraten auszubluten. Viele kulturelle Einrichtungen und Organisationen sind in ihrer Existenz gefährdet bzw. können ihre Aufgaben inzwischen nicht mehr so qualitativ hochwertig und innovativ wie bisher erfüllen. Schleswig-Holstein bildet bei der Kulturfinanzierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Sorge sehen wir, dass Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein wegen der drastisch eingeschränkten finanziellen Handlungsspielräume des Landes und der Kommunen in Gefahr geraten auszubluten. Viele kulturelle Einrichtungen und Organisationen sind in ihrer Existenz gefährdet bzw. können ihre Aufgaben inzwischen nicht mehr so qualitativ hochwertig und innovativ wie bisher erfüllen. Schleswig-Holstein bildet bei der Kulturfinanzierung bereits heute das Schlusslicht in Deutschland; ohne die Mittel des kommunalen Finanzausgleichs sind es nur etwa 0,3% des Gesamthaushalts. Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein verkraften deshalb keine weiteren Kürzungen.</p>
<p>Der Landeskulturverband, das Kulturforum Schleswig-Holstein und die Kulturpolitische Gesellschaft fordern die politischen Mandatsträger im Land und in den Kommunen deshalb auf, sich an folgenden Grundsätzen zu orientieren:</p>
<ol>
<li>Kunst und Kultur sind entscheidend für die Persönlichkeitsentwicklung und Bildung des Einzelnen, für eine demokratische und friedliche Zukunft unserer Gesellschaft, für die Lebensqualität und die Wirtschaft in Schleswig-Holstein.</li>
<li>&#8220;Kulturhoheit&#8221; ist der Kern der Eigenstaatlichkeit der Länder. Kunst und Kultur gehören deshalb zu ihren Kernaufgaben. Das gilt auch für Schleswig-Holstein.</li>
<li>Kunst und Kultur bedürfen einer verlässlichen und verstetigten Mindestfinanzierung, die die Städte und Gemeinden, die Kreise und das Land als Gemeinschaftsaufgabe wahrnehmen müssen. Das Land Schleswig-Holstein stellt dabei mindestens einen Förderbetrag bereit, der sich am Mittel der Förderung von Kunst und Kultur pro Einwohner aller anderen Bundesländer orientiert. In den kommenden Jahren sind wenigstens die Tarifsteigerungen und die Steigerung der Lebenshaltungskosten aufzufangen.</li>
<li>Land und Kommunen sichern Künstlerinnen und Künstlern Freiräume für kreatives Arbeiten. Sie stellen die notwendige kulturelle Infrastruktur bereit und tragen dazu bei, dass allen Bevölkerungsgruppen der Zugang zu Kunst und Kultur ermöglicht wird.</li>
<li>Die Kommunen sind die wichtigsten Träger und Förderer von Kunst und Kultur. Das Land wird ihnen deshalb Anreize bieten, diese Aufgaben mit mittel- und langfristigen Perspektiven zu erfüllen. Ausgaben für Kunst und Kultur werden durch Haushaltssicherungskonzepte nicht eingeschränkt.</li>
<li>Land und Kommunen stellen zur Planungssicherheit von Kunst und Kultur Kulturentwicklungspläne auf und aktualisieren sie. Dazu müssen kommunale und Landeskulturpolitik frühzeitig und ernsthaft den Dialog mit den Betroffenen und Beteiligten suchen. Ohne ihre intensive Partizipation ist keine breite gesellschaftliche Zustimmung für kulturpolitische Entscheidungen zu finden.</li>
</ol>
<p>Um Innovation zu sichern und Raum für Neues zu schaffen, muss allerdings auch die bestehende Kunst- und Kulturlandschaft immer wieder kritisch hinterfragt, müssen kulturelle Einrichtungen und Förderungen überprüft, verbessert und inhaltlich weiter entwickelt werden.<br />
Kulturpolitische Handlungsspielräume für neue Ideen und Aktivitäten können nur gewonnen werden, wenn Bestehendes, tradierte Normen und Standards diskutiert und ggf. zur Disposition gestellt werden.</p>
<p>Der Landeskulturverband, das Kulturforum Schleswig-Holstein und die Kulturpolitische Gesellschaft laden alle kulturell Aktiven und Engagierten ein, an der Allianz für Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein mitzuwirken.</p>
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		<title>Gemeinsame Erklärung des Landeskulturverbandes, der Kulturpolitischen Gesellschaft und des Kulturforums Schleswig-Holstein aus Anlass der Veranstaltung des Kulturministers am 04.05.2011</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 07:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>perrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach monatelangem Schweigen und dem Ignorieren der Kulturverbände in Schleswig-Holstein ist der Minister für Bildung und Kultur, Dr. Ekkehard Klug, nun endlich bereit, mit den Betroffenen zu sprechen.
Die Kunst- und Kulturverbände begrüßen das.
Sie sind für den 04. Mai nach Schleswig eingeladen, um unter der Moderation von Prof. Dr. Dieter Haselbach zu diskutieren.
Leider geht es dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach monatelangem Schweigen und dem Ignorieren der Kulturverbände in Schleswig-Holstein ist der Minister für Bildung und Kultur, Dr. Ekkehard Klug, nun endlich bereit, mit den Betroffenen zu sprechen.</p>
<p>Die Kunst- und Kulturverbände begrüßen das.</p>
<p>Sie sind für den 04. Mai nach Schleswig eingeladen, um unter der Moderation von Prof. Dr. Dieter Haselbach zu diskutieren.</p>
<p>Leider geht es dabei aber nicht um den von den Kulturverbänden seit Jahren geforderten Kulturentwicklungsplan, sondern lediglich – so ist es der Einladung zu entnehmen – um „einen Diskurs über Kernbereiche der kulturellen Infrastruktur und innovative Entwicklungen“.</p>
<p>Die Kulturverbände erwarten weiterhin, dass das Ministerium ein Konzept erarbeitet, mit dem nun endlich in die Diskussion über einen nachhaltigen und finanziell gesicherten Kulturentwicklungsplan eingetreten werden kann.</p>
<p>Dazu gehört, dass in einem sachorientierten, transparenten und offenen Prozess folgende Schritte erörtert werden:</p>
<p>1. Erstellung eines Kulturkatasters</p>
<ul>
<li>Was ist vorhanden?</li>
<li>Was fehlt?</li>
<li>Was ist gefährdet?</li>
<li>Was ist gesellschaftlich relevant?</li>
<li>Was wird öffentlich gefördert?)</li>
</ul>
<p>2. Erarbeitung eines gemeinsamen Kultur-Konzepts für Schleswig-Holstein</p>
<ul>
<li>Was ist unverzichtbar?</li>
<li>Was soll künftig öffentlich gefördert werden?</li>
<li>Wo muss was zusätzlich oder verstärkt      entwickelt werden?</li>
<li>Wie setzt man Anreize?</li>
<li>Wie verteilt sich die Verantwortung zwischen      Land, Kommunen und anderen Akteuren?)</li>
</ul>
<p>3. Konzipierung eines Kulturentwicklungsplanes für Schleswig-Holstein, der politisch beschlossen wird und der mittel- und langfristig Planungssicherheit für die Kultureinrichtungen und -verbände bringt.</p>
<p>Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie sich zu einem solchen demokratischen Vorgehen bereit erklärt und mit den Kulturverbänden alsbald ein geeignetes Verfahren abstimmt.</p>
<p>Gez:</p>
<p>Jutta Johannsen, Vorsitzende der Kulturpolitischen Gesellschaft, Regionalgruppe Schleswig-Holstein</p>
<p>Dr. Wolfgang Meyer-Hesemann, Vorsitzender des Kulturforums Schleswig-Holstein</p>
<p>Rolf Teucher, Vorsitzender des Landeskulturverbandes Schleswig-Holstein</p>
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		<item>
		<title>Nordfriesisches Institut dankt Staatssekretär Dr. Christoph Bergner</title>
		<link>http://www.kulturprotest.de/2010/12/08/nordfriesisches-institut-dankt-staatssekretar-dr-christoph-bergner/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 10:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>perrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der CDU-Politiker in einem Brief nach Kiel: „Kürzungen  unverhältnismäßig und minderheitenpolitisch nicht hinnehmbar“
BREDSTEDT (NfI). „Staatssekretär  Dr. Bergner hält klaren Kurs im Interesse der friesischen Volksgruppe. Dafür  danken wir ihm herzlich!“ Das erklärte Thede Boysen, Vorsitzender des Vereins  Nordfriesisches Institut, zu einem Brief, den der CDU-Politiker Christoph  Bergner, parlamentarischer Staatssekretär im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der CDU-Politiker in einem Brief nach Kiel: „Kürzungen  unverhältnismäßig und minderheitenpolitisch nicht hinnehmbar“</p>
<p>BREDSTEDT (NfI). „Staatssekretär  Dr. Bergner hält klaren Kurs im Interesse der friesischen Volksgruppe. Dafür  danken wir ihm herzlich!“ Das erklärte Thede Boysen, Vorsitzender des Vereins  Nordfriesisches Institut, zu einem Brief, den der CDU-Politiker Christoph  Bergner, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium und  Beauftragter der Bundesregierung für nationale Minderheiten, an  Landtagspräsident Torsten Geerdts (CDU) und Kultusminister Dr. Ekkehard Klug  (FDP) gerichtet hat.</p>
<p>In dem Brief kritisiert Bergner  scharf die Absicht der Landesregierung, die schon jetzt geringe Förderung der  Friesen weiter zu kürzen. „Die Sparpläne des Landes Schleswig-Holstein haben  nachhaltige Auswirkungen auf die Arbeit der friesischen Vereine sowie des  Nordfriisk Instituut und gefährden die friesische Kultur- und Spracharbeit“,  schreibt er wörtlich. Insbesondere das Nordfriisk Instituut in Bredstedt sei in  seiner Arbeitsfähigkeit gefährdet. Bergner weist auf übernommene internationale  Verpflichtungen hin. Bei einer Kürzung werde das Nordfriisk Instituut das Land  Schleswig-Holstein aufgrund der mangelnden personellen Ausstattung nicht mehr  bei der Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Rahmenübereinkommen des  Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten und der Europäischen Charta der  Regional- oder Minderheitensprachen unterstützen können.</p>
<p>Wörtlich fährt Christoph Bergner fort:  „Die angekündigten Einsparungen führen aufgrund des am Gesamthaushalt gemessen  geringfügigen Betrages nur zu einer marginalen Entlastung des Landeshaushaltes.  Sie haben jedoch nachhaltige Auswirkungen auf die kultur- und sprachpolitische  Arbeit der friesischen Volksgruppe und gefährden deren Fortführung. Im Ergebnis  sind die angekündigten Kürzungen unverhältnismäßig und minderheitenpolitisch  nicht hinnehmbar.“ Der Staatssekretär bittet abschließend das Land, von den  angekündigten Kürzungen bei der Förderung der friesischen Volksgruppe Abstand zu  nehmen.</p>
<p>„Dies sind deutliche Worte des  Bundesbeauftragten für nationale Minderheiten“, erklärte Thede Boysen. Es sei  kaum vorstellbar, dass sich das Land Schleswig-Holstein darüber hinwegsetzen  werde.</p>
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		<title>Offener Brief der Schleswig-Holsteinischen Orchester-Konferenz an Minister Dr. Ekkehard Klug</title>
		<link>http://www.kulturprotest.de/2010/12/02/offener-brief-der-schleswig-holsteinischen-orchester-konferenz-an-minister-dr-ekkehard-klug/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 12:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>perrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Minister,
die Schleswig-Holsteinische Orchester-Konferenz (SHOK) begrüßt Ihre Ankündigung eines „Kulturgipfels“ sowie eines Kulturentwicklungsplanes.
Wir unterstützen und bestärken den „Weckruf an die Regierung“ der Kulturverbände Schleswig-Holsteins vom 25.11.2010 ganz ausdrücklich, da aus unserer Sicht nach wie vor eine Offenlegung der langfristigen Konzeption und Zukunftsplanung für die Kultur- und Bildungseinrichtungen mit genauen Zahlen und Fakten seitens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Minister,</p>
<p>die Schleswig-Holsteinische Orchester-Konferenz (SHOK) begrüßt Ihre Ankündigung eines „Kulturgipfels“ sowie eines Kulturentwicklungsplanes.</p>
<p>Wir unterstützen und bestärken den „Weckruf an die Regierung“ der Kulturverbände Schleswig-Holsteins vom 25.11.2010 ganz ausdrücklich, da aus unserer Sicht nach wie vor eine Offenlegung der langfristigen Konzeption und Zukunftsplanung für die Kultur- und Bildungseinrichtungen mit genauen Zahlen und Fakten seitens der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung dringend notwendig ist.</p>
<p>Darüberhinaus wollen wir eine Beteiligung der Kulturschaffenden dieses Landes an dem Entscheidungsprozess über die zukünftige Finanzstruktur und die daraus resultierende Kulturlandschaft anregen.</p>
<p>Ein Dialog der politischen Entscheidungsträger mit den Vertretern aller betroffenen Kultureinrichtungen und Kulturverbände sollte bereits während der Erarbeitung eines Kulturentwicklungsplanes geschehen.</p>
<p>Wie im Koalitionsvertrag der jetzigen Bundesregierung richtig erkannt, ist “&#8230;Kulturförderung keine Subvention, sondern eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft.“</p>
<p>Insofern sollte die Gesellschaft an der Gestaltung ihrer Zukunft beteiligt werden.</p>
<p>Wir fordern deshalb die Einrichtung eines „runden Tisches“ als politisches Instrument zur Bewältigung der Kulturfinanzkrise, damit Vertreter der Landesregierung und der Kulturinstitutionen als gleichberechtigte Diskussions- und Gesprächspartner einen von allen Seiten anerkannten Kompromiss finden können.</p>
<p>Dadurch kann die Demokratie unseres Landes gestärkt, die Distanz zwischen Politik und den Menschen verringert und die Gefahr vereitelt werden, dass in Schleswig-Holstein ein vielleicht nicht ganz so massiv bekämpftes, aber durchaus krisenbehaftetes „Stuttgart 21“ entsteht.</p>
<p>Die Schleswig-Holsteinische Orchester-Konferenz erwartet schnelles Handeln von den politisch Verantwortlichen.</p>
<p>Die zeitnahe Einsetzung eines runden Tisches würde eine schnelle Lösungsfindung ermöglichen, indem die SHOK, die Kulturverbände und die Vertreter anderer Kulturinstitutionen des Landes zusammen mit Ihnen innovative, konstruktive und ergebnisorientierte Ideen entwickeln, um die Kulturlandschaft Schleswig-Holsteins langfristig erhalten und ausbauen zu können.</p>
<p>In hoffnungsvoller Erwartung verbleiben wir mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Torsten Steinhardt</p>
<p>i.N.d. Schleswig-Holsteinischen Orchester-Konferenz (SHOK)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gemeinsame Erklärung des Landeskulturverbandes, der Kulturpolitischen Gesellschaft und Kulturforums Schleswig-Holstein: Die Kultur in Schleswig-Holstein braucht eine Zukunft</title>
		<link>http://www.kulturprotest.de/2010/11/25/gemeinsame-erklarung-des-landeskulturverbandes-der-kulturpolitischen-gesellschaft-und-kulturforums-schleswig-holstein-die-kultur-in-schleswig-holstein-braucht-eine-zukunft/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 09:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>perrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kultur gibt Orientierung für die Menschen im Lande
„Die Kultur ist nicht ein Sahnehäubchen, sondern ein Lebensmittel für   ganz viele in unserem Land. Deshalb braucht die Kultur in   Schleswig-Holstein eine Zukunft,“ erklärten Jutta Johannsen von der   Kulturpolitischen Gesellschaft, Rolf Teucher, der Vorsitzende des   Landeskulturverbandes, und Björn Engholm, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Kultur gibt Orientierung für die Menschen im Lande</strong></h3>
<p>„Die Kultur ist nicht ein Sahnehäubchen, sondern ein Lebensmittel für   ganz viele in unserem Land. Deshalb braucht die Kultur in   Schleswig-Holstein eine Zukunft,“ erklärten Jutta Johannsen von der   Kulturpolitischen Gesellschaft, Rolf Teucher, der Vorsitzende des   Landeskulturverbandes, und Björn Engholm, der Vorsitzende des   Kulturforums Schleswig-Holstein, die erstmals gemeinsam vor die   Landespresse traten.</p>
<p>Björn Engholm: „Es gibt leider häufig ein mangelndes Verständnis der   Politik für die Kultur, da die Begriffe der Wirtschaft dort nicht   greifen. Künstlerisches Schaffen ist eben nicht immer mit einem   ökonomischen Ziel verbunden. Es muss zweckfrei bleiben können. Da stellt   sich jemand einen Marmorblock ins Atelier, um etwas zu erarbeiten,  ohne  zu wissen, ob das Produkt jemals einen Abnehmer findet. Da übt  jemand  jahrelang Geige, um in einem Orchester vom Dirigenten aus  gesehen hinten  links, zweites Podium, eine Musik von Mozart zu spielen,  die es  hundertfach von den Großen eingespielt auf CD gibt. MC Kinsey  würde nur  den Kopf schütteln. Diese Menschen sind für die Wirtschaft  entbehrlich,  für die Kunst nicht.“</p>
<p>Kulturpolitik hat Verantwortung für die kulturellen Werte, die wir   als Erbe vorangegangener Generationen für kommende treuhänderisch   bewahren müssen. Mit Sorge sehe ich, dass die kulturelle Infrastruktur   in die Gefahr gerät, ihre Aufgaben nicht mehr fachgerecht erfüllen zu   können, weil sie personell extrem ausgedünnt werden. Hier darf das Kind –   bei aller Sparnotwendigkeit – nicht mit dem Bade ausgeschüttet  werden.“</p>
<p>Die Kulturausgaben in Schleswig-Holstein bei Land und Gemeinden sind   im Zeitraum 1995–2005 ständig zurückgefahren worden (minus 8%). In den   anderen westlichen Flächenländern stiegen die Kulturausgaben im selben   Zeitraum durchschnittlich um knapp 17 %. In Schleswig-Holstein werden   22,3 Euro an öffentlichen Mitteln pro Kopf für Theater und Musik   aufgewendet (im Durchschnitt der Länder 25,4 Euro); für Museen sind es   8,8 Euro (andere Länder 14,6 Euro); für Denkmalschutz 2,6 Euro (andere   4,4 Euro).<br />
Bezogen auf den Landeshaushalt sieht das Bild noch   trauriger aus: Der Anteil der Kulturausgaben am Landeshaushalt hat sich   seit dem Jahr 2000 von 0,97% auf 0,72% verringert. Damit festigt   Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Saarland seine Rolle als   Schlusslicht.<br />
Die Kürzungen zum Abbau des strukturellen Defizits des   Landes treffen die Kultur schmerzhaft, weil sie zu weit über 90% zu den   sogenannten freiwilligen</p>
<p>Leistungen zählen. Die Landesregierung hat angekündigt, die direkte   Kulturförderung von 16,5 Mio. Euro in 2010 (ohne Investitionsprogramm   Kulturelles Erbe und Personalausgaben Ministerium) auf 12,5 Mio. Euro zu   kürzen. Björn Engholm: „Wir brauchen eine Auseinandersetzung über den   Stellenwert von Kultur.“</p>
<p>Jutta Johannsen: „Die Kulturpolitische Gesellschaft fordert Stärkung   der kulturellen Bildung. Noch immer bleibt die Hälfte der Menschen  außen  vor und nur 5–10% der Bevölkerung bilden den Kern der Vielnutzer,  um  den sich immer mehr Anbieter bemühen. Es gibt zwar mehr Besuche,  aber  nicht unbedingt mehr Besucher.<br />
Die „kulturelle Spaltung“  zwischen  Nutzern und Nicht-Nutzern kultureller Angebote, die sich  anhand sozialer  Kriterien klar unterscheiden lassen, hat sogar zu- und  nicht  abgenommen.<br />
Nachfrageentwicklung beginnt mit kultureller  Bildung. Die  Intensivierung der ästhetischen Erziehung und kulturellen  Bildung im  schulischen und außerschulischen Kontext mit neuen Konzepten  müsste im  Zentrum der Kulturpolitik stehen wie z.B. Schule&amp;Kultur  oder Jedem  Kind ein Instrument. Kulturelle Bildung kann nicht isoliert  betrachtet  werden (hier sollen derzeit keine Kürzungen greifen),  sondern sie lebt  von einem Netzwerk zur ästhetischen Bildung in der  Schule, in den  Kultureinrichtungen vor Ort und den Soziokulturellen  Zentren. Mit  1000.000 Euro für Kinder- und Jugendkultur blamiert sich  ein  Kulturminister bei 400.000 Schülern.“</p>
<p>Rolf Teucher: „Der Landeskulturverband Schleswig-Holstein, der   Dachverband der Kultur im Lande, erwartet von der Landesregierung eine   langfristig wirkende Konzeption:</p>
<ul>
<li>Erstellung eines  Kulturkatasters (Was ist vorhanden? Was fehlt?  Was ist gefährdet? Was  ist gesellschaftlich relevant? Was wird  öffentlich gefördert?)</li>
<li>Erstellung  eines Kultur-Konzepts für  Schleswig-Holstein (Was muss erhalten  bleiben? Was soll künftig  öffentlich gefördert werden? Wo muss was  zusätzlich oder verstärkt  entwickelt werden? Wie setzt man Anreize?)</li>
<li>Konzepterstellung  und  Aufbau eines „Hauses der Kultur“, in dem gemäß  Subsidiaritätsprinzip  die operativen Aufgaben der öffentlichen  Kulturförderung des Landes, die  Beratung der Kulturinstitutionen und  die Fort- und Weiterbildung der  ehren- und hauptamtlich in der Kultur  Tätigen konzentriert wird. Also:  Alles unter einem Dach.</li>
<li>Einrichtung eines Landes-Kulturfonds zur vorübergehenden Stützung gefährdeter relevanter Kultureinrichtungen.“</li>
</ul>
<p>„Die  Kultur ist als Überlebens-Mittel in einer sich weiter  globalisierenden  Welt unverzichtbar. Zuwendungen dürfen keine milden  Gaben sein, die  man jederzeit streichen kann. Kultur muss sich frei  bewegen dürfen im  Reich der Fantasie, soll unvernünftig sein dürfen,  provozieren und  lästig sein dürfen“, so Engholm, Johannsen und Teucher  abschließend.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Landeskuratorium gibt klares Votum für den Schleswig-Holstein-Tag</title>
		<link>http://www.kulturprotest.de/2010/11/18/landeskuratorium-gibt-klares-votum-fur-den-schleswig-holstein-tag/</link>
		<comments>http://www.kulturprotest.de/2010/11/18/landeskuratorium-gibt-klares-votum-fur-den-schleswig-holstein-tag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 10:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>perrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturprotest.de/?p=662</guid>
		<description><![CDATA[Erstmalig nach dem diesjährigen Landesfest vom 4. – 6. Juni 2010 in Rendsburg traf sich das Landeskuratorium Schleswig-Holstein-Tag in den Räumen des Sparkassen- und Giroverbands für Schleswig-Holstein in Kiel, um ein Resümee zu ziehen und über die Zukunft des Schleswig-Holstein-Tags zu diskutieren.
Unter den Vertretern zahlreicher schleswig-holsteinischer Landesverbände bestand Einigkeit über die Einschätzung des Schleswig-Holstein-Tags 2010, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmalig nach dem diesjährigen Landesfest vom 4. – 6. Juni 2010 in Rendsburg traf sich das Landeskuratorium Schleswig-Holstein-Tag in den Räumen des Sparkassen- und Giroverbands für Schleswig-Holstein in Kiel, um ein Resümee zu ziehen und über die Zukunft des Schleswig-Holstein-Tags zu diskutieren.</p>
<p>Unter den Vertretern zahlreicher schleswig-holsteinischer Landesverbände bestand Einigkeit über die Einschätzung des Schleswig-Holstein-Tags 2010, der mit einer Rekordbeteiligung von etwa 300.000 Besuchern und der Präsentation von 206 Vereinen und Verbänden das erfolgreichste und schönste Landesfest aller Zeiten gewesen sei. Sowohl die Vertreter des Landeskuratoriums als auch die Hauptsponsoren verknüpften den Erfolg des Landesfestes mit einem professionellen Auftritt der Veranstaltung, die mit dem seit 2006 bestehenden Konzept einer Zeltstadt mit acht Themenmeilen und vier Bühnen zur „Marke Schleswig-Holstein-Tag“ geworden sei. An diesem Konzept müsse man festhalten, um für Besucher und Sponsoren attraktiv zu bleiben. Großen Anteil am Erfolg dieser Veranstaltung hatte nicht zuletzt das hochkarätige Bühnenprogramm von Sparkassen-Finanzgruppe Schleswig-Holstein und NDR. – Die Mischung aus Information in den Zelten und Unterhaltung auf den Bühnen war es, die Jung und Alt in die Pagodenstadt nach Rendsburg zog. Viele hundert Ehrenamtliche hatten so die Möglichkeit, ihre Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen und Mitglieder zu werben.</p>
<p>Dieses Fest des Ehrenamts ist nun in Gefahr: Wenige Tage vor Beginn des Schleswig-Holstein-Tags 2010 war die Nachricht von einer bevorstehenden ersatzlosen Streichung der Landeszuwendungen in Höhe von 135.000,00 € bekannt geworden. – Eine Summe, die bei dem vergleichsweise niedrigen Budget des Landesfestes von rund 400.000,00 € stark ins Gewicht fällt. Dirk Wenzel, Landesgeschäftsführer des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes (SHHB) und Veranstalter des Landesfestes, betonte: „Der Schleswig-Holsteinische Heimatbund wird sich für den Erhalt des Schleswig-Holstein-Tags stark machen. Wir sehen die Notwendigkeit, den ehrenamtlich tätigen Vereinen und Verbänden ein Forum zu bieten, auf dem sie sich präsentieren können und wir möchten ihre Leistung weiterhin mit diesem Fest würdigen.“ Er machte jedoch auch deutlich, dass die Veranstaltung in Zukunft nur mit zusätzlichem Engagement der Ehrenamtler möglich sei und appellierte an die Mitglieder des Landeskuratoriums, sich stärker als bisher an der Finanzierung des Schleswig-Holstein-Tags zu beteiligen. Gleichzeitig forderte Dirk Wenzel jedoch auch nachdrücklich eine sichtbare Beteiligung des Landes. Sämtliche Vertreter des Landeskuratoriums sagten dem SHHB ihre Unterstützung zu. Dennoch blieb die Frage nach der Beteiligung der Landesregierung am Schleswig-Holstein-Tag, der vor 32 Jahren als ihr Landesfest ins Leben gerufen worden war, offen. &#8211; Am 17. Dezember 2010 wird voraussichtlich über den Doppelhaushalt des Landes abgestimmt: Ein entscheidender Tag auch für die Zukunft des Schleswig-Holstein-Tags.</p>
<p>Dagmar Rösner, M.A., Referentin für den Schleswig-Holstein-Tag im SHHB</p>
<p>V. i. S. d. P. Dirk Wenzel, Landesgeschäftsführer des SHHB</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.shtag.de" target="_blank">www.shtag.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neue Initiative „Kiel hat Kultur“ (von Jens Christiani, eins31)</title>
		<link>http://www.kulturprotest.de/2010/11/11/neue-initiative-%e2%80%9ekiel-hat-kultur%e2%80%9c-von-jens-christiani-eins31/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 08:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>perrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diskussion abseits von Partikularinteressen notwendig
Wir hatten uns vor 2 Monaten zu dem radikalen Schritt entschlossen,  eins31 nicht zu veröffentlichen, um so auf die aus unserer Sicht seitens  Politik und Verwaltung in ihren Folgen offenbar unbedachten  Einsparvorhaben im Bereich Kultur aufmerksam zu machen und Kunst- und  Kulturtreibenden eine von Partikularinteressen einzelner Einrichtungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Diskussion abseits von Partikularinteressen notwendig</h2>
<p>Wir hatten uns vor 2 Monaten zu dem radikalen Schritt entschlossen,  eins31 nicht zu veröffentlichen, um so auf die aus unserer Sicht seitens  Politik und Verwaltung in ihren Folgen offenbar unbedachten  Einsparvorhaben im Bereich Kultur aufmerksam zu machen und Kunst- und  Kulturtreibenden eine von Partikularinteressen einzelner Einrichtungen  und parteipolitischer Interessen unabhängige Stimme zu geben. Denn  sinnvolle Überlegungen über Erhalt, Aufgabe, Organisationsform und  Ausrichtung einzelner städtischer oder subventionierter Angebote wie  z.B. die des Kulturforums, der Stadtgalerie oder des Theaters aber auch  der Pumpe oder der Hansa48 können erst nach einer vorrangigen und  dringend notwendigen Diskussion über die Bedeutung von Kunst und Kultur  für unsere Gesellschaft und Zukunft eine zeitgemäße Defi nition und  daraus abgeleitete Leitlinien für kommunales Handeln erfahren.</p>
<h2>Neue Initiative „Kiel hat Kultur“</h2>
<p><a href="http://www.kiel-hat-kultur.de/" target="_blank">www.kiel-hat-kultur.de</a></p>
<p>Es freut uns, daß sich mit der Initiative der Heinrich Böll-Stiftung  „Kiel hat Kultur“ nun auch ein prominenter Mitstreiter in die Diskussion  einschaltet, indem sie in loser Folge Anlässe für Vorträge,  Diskussionen und Austausch zum Thema bietet. Die Initiative startet ab  sofort in Form eines Flyers (u.a. in den eins31-Boxen erhältlich), der  exemplarisch besondere Kulturveranstaltungen im November ankündigt, die  die Vielfalt der Angebote und Veranstalter zu veranschaulichen sucht.  Mangels Einführungstext wird dies leider nicht deutlich, und die drei  entscheidenden von der Initiative veranlaßten Veranstaltungen drohen  darin unterzugehen, weshalb wir sie hier vorstellen und zur Teilnahme  animieren möchten:</p>
<p><strong>15.11. &#8211; 19 Uhr, Opernhaus Kiel, Eintritt frei<br />
Ist das Kunst &#8211; oder kann das weg? (Auftaktveranstaltung)</strong></p>
<p><em>Welche gesellschaftliche Wirkungsmacht haben Kultureinrichtungen  und Kunstinstitutionen, welchen Stellenwert können Kunst und Kultur für  gesellschaftliche Entwicklung und Demokratisierung entfalten?</em><br />
Diese  und andere Fragen werden gemeinsam mit Akteuren aus dem Kultur- und  Bildungsbereich, aus Wissenschaft und Politik bewegt – u.a. mit Prof.  Kerstin Abraham,<br />
Muthesius Kunsthochschule, Dr. Martin Lätzel,  Verbandsdirektor der schleswig-holst. Volkshochschulen, Dr. Robert  Habeck, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kieler Landtag, Wolfgang  Röttgers, Vorsitzender des Kulturausschusses im Kieler Rathaus und des  SPD-Kulturforums, und mit Vertretern aus Kunst und Kultur.</p>
<p><strong>24.11. &#8211; 19 Uhr, Polnisches Theater, Düppelstr. 61, Eintritt frei<br />
Kiel wird kreative Stadt</strong></p>
<p><em>Kieler Kulturpolitik auf dem Weg zu einem neuen Leitbild. Diskussionsveranstaltung der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen</em><br />
U.a.  mit: Ulrike Kahlert, Grüne Ratsfraktion, Prof. Rainer W. Ernst,  Präsident der Muthesius Kunsthochschule, Verena Voigt, Public Relations,  Jens Christiani, eins31<br />
Moderation: Dirk Scheelje, Heinrich Böll Stiftung S-H/ Kieler Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen</p>
<p><strong>01.12. &#8211; 18 Uhr, Lessingbad, Lessingplatz 1, Eintritt frei<br />
Badgeflüster</strong></p>
<p><em>Perspektiven für die Kieler Kulturlandschaft &#8211; Wechselbad zwischen Transformation<br />
und Bestand</em><br />
Führung  durch das ehemalige Schwimmbad und Einblicke in die Experimentierphase  dieses temporären Kulturorts. Der Interimscharakter dieses  Gebäudekomplexes bietet den geeigneten Rahmen, um über das kreative  Potential der Stadt Kiel, den Wandel des Kulturstandorts und die  Bedeutung der Kulturangebote für gesellschaftliche Leben in Kiel zu  diskutieren: Welche Türen muss die Stadt Kiel öffnen, um die  Rahmenbedingungen für Kunst und Kultur langfristig zu verbessern? Welche  (Frei-)räume stehen dafür bisher zur Verfügung? Welche weiteren  Gebäudekomplexe können in Kiel dafür künftig temporär und/oder  langfristig erschlossen werden? Wie können die kreativen Potentiale der  Stadt nachhaltig gefördert werden, um Kiel im bundesweiten Wettbewerb  der Städte auch als Kulturstadt attraktiver zu machen? In einer  „Fish-Bowl“-Diskussion diskutieren KünstlerInnen und Kulturschaffende,  Vertreter der Muthesius Kunsthochschule und anderer Fach- und  Hochschule-Bereiche und PolitikerInnen, darunter u.a. OB Torsten Albig  über die kultur- und kulturwirtschaftliche Zukunft der Landeshauptstadt.</p>
<h2>Keine Kürzungen bei der Kultur – neues Denken ist gefragt</h2>
<p>Es gibt ausreichend triftige Gründe, warum im Bereich Kultur nicht  noch weiter gespart werden darf – der Sparzwang der Kommunen ändert dies  keinesfalls; er gibt eher Anlass, die derzeitigen Belastungen der  Gesellschaft über stärkere Investitionen in Kunst und Kultur und in die  Kulturwirtschaft abzufedern – denn jeder hier sinnvoll! eingesetzte Euro  setzt exponentiell mehr solcher Leistungen frei, die den dringend  erforderlichen Dialog innerhalb der Gesellschaft ermöglicht und so ihren  Zusammenhalt sichert. Kulturelle (oft ehrenamtliche und meist  aufopfernde) Arbeit spart durch seine zivilisierenden und  sozialisierenden Bildungs-Effekte nicht nur enorme Summen für die  Korrektur von Fehlentwicklungen in vielen Lebensbereichen; immer schon  und immer mehr ist sie auch als Wirtschaftsfaktor von entscheidender  Bedeutung. Erst wenn sich diese Erkenntnis einstellt und politisch  entsprechend gehandelt wird, kann tabulos und ohne die Prämisse  angeblicher Sparzwänge über sachgerechte Leitfäden einer der  Landeshauptstadt<br />
adäquaten modernen Kulturlandschaft und -wirtschaft verhandelt werden.</p>
<p>Und dann erst kann darüber nachgedacht und befunden werden, wofür  Kultur im angehenden 21. Jh. in unserer europäischen Gesellschaft steht,  was mit Steuergeldern befördert oder erhalten werden soll, welche  derzeitigen Angebote diesen Vorstellungen noch gerecht werden und wo  Nachhol- oder Veränderungsbedarf besteht; sei es, weil neue mediale  Darstellungsformen und Inhalte althergebrachte ersetzen oder ergänzen,  sei es daß einer zunehmend individualisierten und kulturell  indifferenten sowie durchlässigen Gesellschaft Rechnung getragen werden  muß, oder daß Fehlentwicklungen und institutionalisierten Besitzständen  gegengesteuert werden muß. Wer dabei nicht bereit ist, ggf. auch eigene  alte Zöpfe abzuschneiden, handelt wider das gesellschaftliche  Entwicklungsinteresse, wider die Interessen der Stadt und seiner Bürger  und auch wider den eigentlichen Daseinszweck von Kunst und Kultur.</p>
<p><strong>Tagesordnungspunkte</strong></p>
<p>ein paar Anregungen , worüber mal gesprochen werden sollte</p>
<ul>
<li>Was ist Kunst und Kultur – wem und wozu soll sie dienen</li>
<li>Hochkultur vs. Underground &#8211; wer hat hier die Deutungshoheit?</li>
<li>Kunst vs. Unterhaltung – wer und was verdient gefördert zu werden</li>
<li>Ermöglichen oder machen &#8211; was ist Aufgabe der Kommunen &#8211; und was nicht?</li>
<li>Keine Zukunft ohne Vergangenheit &#8211; aber bitte mit Blick nach vorne</li>
<li>Wem Kultur nützt und wer sie bezahlt – let‘s make a new and fair Creative Deal</li>
<li>Grenzlinien – wo ist Kultur vorrangig Tourismus, Wirtschaft und Standortfaktor</li>
<li>Alles paletti in der Verwaltung – geht’s auch ohne Profis?</li>
<li>Gut gemeint – Wettbewerbsverzerrung durch staatlichen Eingriff</li>
<li>Relativitätstheorie – subventioniertes Theater oder Unterhaltung?</li>
<li>Von Missbrauch der Kunst – kostenlose Stadteilaufwertung</li>
<li>New York – Barcelona – Kiel. Wie Björk Kiel zur Weltkulturstadt macht</li>
<li>Inzest ist Verfall – Durchlässigkeit unserer Kultur und die Bedeutung des Fremdem</li>
</ul>
<p>Wir wünschen allen Beteiligten in den kommenden Wochen spannende und konstruktive<br />
Gespräche!</p>
<p>Wir bedanken uns bei der Amerika Gesellschaft, dem Fotostudio Schön und der Galerie<br />
kielkind, die diesen Beitrag durch Ihrer Anzeigen mitfinanzieren.</p>
<p>Und bleiben sie auf Sendung: nehmen sie an den Veranstaltungen teil und abonnieren<br />
sie unseren Newsletter auf <a href="http://www.eins31.de/">www.eins31.de</a></p>
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		<title>Offener Brief des Altonaer Museums: &#8220;Wir sind das Altonaer Museum.&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 10:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>perrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was schließen wir eigentlich, wenn wir ein kulturhistorisches Museum schließen?
Der Hamburger Senat hat am Mittwochabend (22.9.2010) seinen  Entschluss mitgeteilt, im Rahmen der Sparmaßnahmen für den Haushalt 2011  das Altonaer Museum zu schließen.
Das über 100 Jahre alte Haus, lange Zeit unter dem Namen  „Norddeutsches Landesmuseum“ weit über die Hamburger Stadtgrenzen hinaus  bekannt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Was schließen wir eigentlich, wenn wir ein kulturhistorisches Museum schließen?</h3>
<p>Der Hamburger Senat hat am Mittwochabend (22.9.2010) seinen  Entschluss mitgeteilt, im Rahmen der Sparmaßnahmen für den Haushalt 2011  das Altonaer Museum zu schließen.</p>
<p>Das über 100 Jahre alte Haus, lange Zeit unter dem Namen  „Norddeutsches Landesmuseum“ weit über die Hamburger Stadtgrenzen hinaus  bekannt, ist eines der vier Haupthäuser der „Stiftung historische  Museen Hamburg“.</p>
<p>Es fällt schwer zu glauben, dass hinter dem Beschluss, das Altonaer  Museum zu schließen, die fragwürdigen Einsparungen von nicht einmal  einer Million Euro pro Jahr stehen soll. Was auch immer die Entscheidung  motiviert haben mag – was wird jenseits des eventuellen monetären  „Gewinns“ für Hamburg durch eine solche Schließung wirklich gestrichen?<br />
Museen  sind Orte des intergenerationalen Dialogs, des Austauschs über  verschiedene Weltanschauungen, kulturelle Vorstellungen und Praktiken  und damit ein Ort der Verständigung über gegenwärtige und zukünftige  Vorstellungen des gesellschaftlichen Miteinanders.</p>
<p>Museen vermitteln Kompetenz im Umgang mit Neuem, Anderem – Fremdem,  stammen doch viele der ausgestellten Objekte aus zeitlich oder  geographisch ferner liegenden kulturellen Zusammenhängen. In einer  Vielzahl von Veranstaltungen wie Führungen, Vorträgen etc. wird nicht  nur historisches Wissen vermittelt. Es geht in den Veranstaltun-gen und  museumspädagogischen Angeboten vielmehr um den Erwerb eines breiten  Spektrums an kulturellen, künstlerischen und sozialen Kompetenzen. Als  ein Beispiel seien die museumspädagogischen Programme für Kinder,  Jugendliche und Erwachsene des Altonaer Museums erwähnt, die  interkulturelle Kompetenzen sowie ein Bewusstsein für Mechanismen der  Ausbildung der eigenen kulturellen Identität vermitteln und damit einen  wichtigen Beitrag zu Integration, interkulturellem Austausch und  interkultureller Erziehung leisten.</p>
<p>Als außerschulischer Lernort mit Angeboten für alle Generationen ist  auch das Altonaer Museum ein wichtiger, verlässlicher und geschätzter  Partner von Universitäten, Grundschulen, Gymnasien, Haupt- und  Realschulen, Stadtteilschulen, Berufsschulen, KiTas,  Senioren-Einrichtungen u.a. Bildungsträgern. Es ist selbst Anbieter von  Fortbildungen für Lehrer und Erzieher sowie Partner für zahlreiche  interdisziplinäre Kooperationen mit Partnern aus Bildung, Wirtschaft und  Kultur.<br />
In Zeiten schnellen Wandels und einer hohen Mobilität, die  unsere Gesellschaft gegen-wärtig prägen, sind Kompetenzen in schneller  Orientierung und im Erfassen historischer und aktueller Zusammenhänge  gefordert. Dies ist eine der Kernkompetenzen eines kulturhistorischen  Museums, die das Altonaer Museum einem breiten Publikum weit über die  Grenzen Hamburgs hinaus zur Verfügung stellt.</p>
<p>Lebenslanges Lernen – kulturpolitisches Bekenntnis der  Bundesregierung und der Hamburger Politik – braucht verlässliche  Strukturen, Institutionen und Partner! Hamburg braucht in seiner  Landschaft kultureller Bildung gut aufgestellte Orte für historisches  Verständnis, um die Gegenwart dieser Stadt und ihrer zentralen  nationalen und internationalen Rolle verstehen zu können, für kreatives  Denken und das Entwickeln neuer Perspektiven für eine Metropolregion,  die die Fragen der Gegenwart geschickt und zukunftsfähig lösen will.  Museen auf eine Rolle von Institutionen des Bewahrens – und, falls das  Geld reicht, Ausstellen von Gegenständen zu reduzieren, ist ein fataler  Irrtum.<br />
Sie sind international längst Akteure und Gestalter von  Gegenwart, Dialogpartner und Orte des Dialogs für aktuelle  gesellschaftliche Fragestellungen. Sie leisten einen Beitrag und haben  einen Nutzen für die Gesellschaft, die aus dem Blickfeld geraten, wenn  Fragen der Gestaltung von Gesellschaft und öffentlich zugänglicher  kultureller Bildung unter rein monetären Aspekten betrachtet werden. Was  für ein Zeichen setzt Hamburg als zweitgrößte Stadt und eine der  reichsten Städte der Bundesrepublik?</p>
<p><strong>Eine Unterschriftenliste steht <a href="http://www.kulturprotest.de/wp-content/uploads/2010/10/Unterschriftenblatt_AltonaerMuseum1.pdf">hier</a> zum Download bereit.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Kontakt:<br />
Altonaer Museum. Stiftung Historische Museen Hamburg<br />
Museumstr. 23<br />
22765 Hamburg<br />
Dr. Klaus Gier, Pressestelle, Tel. 040 428135-2963, Mail <a>klaus.gier@altonaermuseum.de</a><br />
Mareike Ballerstedt, Museumspädagogik, Tel. 040 428135-1482, Mail <a>mareike.ballerstedt@altonaermuseum.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>eins31 &#8211; Kulturprotest anstatt Septemberausgabe!</title>
		<link>http://www.kulturprotest.de/2010/09/08/eins31-kulturprotest-anstatt-septemberausgabe/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 14:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>perrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar ist eins31 von den aktuellen Sparvorhaben im Bereich Kultur nicht unmittelbar betroffen; der in der deutschen Verfassung verankerte Schutz der Presse begründet jedoch eine besondere Verantwortung der Medien, unabhängig von Einflussnahmen aus Politik und Wirtschaft, eben diese zu beobachten und die BürgerInnen auf etwaige Missstände hinzuweisen. Da der Hering in Kiel aber anders herum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar ist eins31 von den aktuellen Sparvorhaben im Bereich Kultur nicht unmittelbar betroffen; der in der deutschen Verfassung verankerte Schutz der Presse begründet jedoch eine besondere Verantwortung der Medien, unabhängig von Einflussnahmen aus Politik und Wirtschaft, eben diese zu beobachten und die BürgerInnen auf etwaige Missstände hinzuweisen. Da der Hering in Kiel aber anders herum schwimmt und die meisten regionalen Medien ihren Anzeigenkunden und anderen interessierten Kreisen erheblichen Einfluss auf ihre Inhalte zugestehen, darf eine journalistische Kontrollfunktion aus dieser Richtung also nicht erwartet werden. Weshalb eins31 diesen Monat nur in Form <a href="http://www.kulturprotest.de/wp-content/uploads/2010/09/eins31_Protest_Mail.pdf">dieses Flyers</a> auftritt und damit den öffentlichen Protest gegen die teilweise bereits beschlossenen sowie die noch geplanten Einsparungen unterstützt.</p>
<p><a href="http://www.eins31.de" target="_blank">www.eins31.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bürgerrecht Kultur verwirklichen</title>
		<link>http://www.kulturprotest.de/2010/07/26/burgerrecht-kultur-verwirklichen/</link>
		<comments>http://www.kulturprotest.de/2010/07/26/burgerrecht-kultur-verwirklichen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Anlass des Europäischen Kongresses „Shortcut Europe 2010: Kulturelle Strategien und soziale Ausgrenzung“ in Dortmund haben der Fonds Soziokultur, die Kulturpolitische Gesellschaft, die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren und der Bundesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen eine kulturpolitische Erklärung veröffentlicht.
Bürgerrecht Kultur verwirklichen
Die demokratischen Gesellschaften in Europa sind durch Prozesse der sozialen und kulturellen Spaltung bedroht. Die Forderung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Anlass des Europäischen Kongresses „Shortcut Europe 2010: Kulturelle Strategien und soziale Ausgrenzung“ in Dortmund haben der Fonds Soziokultur, die Kulturpolitische Gesellschaft, die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren und der Bundesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen eine kulturpolitische Erklärung veröffentlicht.</p>
<p>Bürgerrecht Kultur verwirklichen</p>
<p>Die demokratischen Gesellschaften in Europa sind durch Prozesse der sozialen und kulturellen Spaltung bedroht. Die Forderung nach gleichen Lebenschancen tritt immer mehr in den Mittelpunkt politischer Auseinandersetzungen über die Verteilungsgerechtigkeit öffentlicher Leistungen. Kulturpolitik muss auf diese Entwicklungen reagieren, denn auch das Bürgerrecht auf kulturelle Teilhabe ist gefährdet.</p>
<p>Wir stellen fest: Soziale und kulturelle Ausgrenzung gehen Hand in Hand. Noch immer bestimmen Sozialstatus, Einkommen, Elternhaus, Migrationshintergrund und Bildung der Menschen über ihre Möglichkeit, am kulturellen Leben teilzunehmen. Nach wie vor ist die Mehrheit der Bevölkerung vom öffentlich finanzierten Kulturangebot faktisch ausgeschlossen.</p>
<p>Wir erinnern: Das „Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ 2010 hat auch eine kulturpolitische Dimension. Die Kunst- und Kulturinstitutionen müssen ihre Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft wahrnehmen und kulturelle Chancengleichheit ermöglichen. Dazu gehören kulturelle Bildungsangebote für alle Kinder und Jugendlichen in künstlerisch-pädagogischen Einrichtungen und Projekten. Der interkulturelle Dialog und soziokulturelle Programme sind ebenso unverzichtbar.</p>
<p>Wir appellieren: Die öffentliche Kulturpolitik muss auch ihre soziale Verantwortung wahrnehmen. Städte und Gemeinden, Länder und Regionen müssen Strategien entwickeln, um die sozialen Barrieren der Kultureinrichtungen und der Kulturarbeit zu überwinden und mehr Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Mitwirkung zu bewegen. Die jahrzehntelangen Erfahrungen der soziokulturellen und kulturpädagogischen Akteure in ganz Europa können dafür genutzt werden.</p>
<p>Der Prozess der sozialen und kulturellen Spaltung der Gesellschaft muss überwunden werden. Die Prioritäten bei der öffentlichen Finanzierung von Kunst und Kultur sind deshalb auch auf ihre soziale Balance hin zu überprüfen. Nur dann wird Kulturpolitik die Zustimmung aller Menschen bekommen und selbst eine gute Zukunft haben!</p>
<p>Dortmund, 5. Juni 2010</p>
<p>Fonds Soziokultur e.V.</p>
<p>Kulturpolitische Gesellschaft e.V.</p>
<p>Bundesvereinigung  Soziokultureller Zentren e.V.</p>
<p>Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.</p>
<p>Bundesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen e.V.</p>
]]></content:encoded>
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